Wolf und Chu gedenken an aserbaidschanische Pogrome

Baku Armenier Aserbaidschan Sumgait Kirovabad PogromKongressmitglieder erinnerten an die Pogrome in Sumgait, Kirovabad und Baku und bekräftigten nochmals Unterstützung für Nagorno-Karabakh.

WASHINGTON. – Die U.S. Repräsentanten Frank Wolf (R-VA) und Judy Chu (D-CA) gedachten am Jahrestag diese Woche an die Pogrome in Sumgait und Baku mit einer Rede im U.S. Repräsentantenhaus und verurteilten Aserbaidschans Angriffe und die andauernden Drohungen in Bezug auf Nagorno-Karabakh, berichtet das »Armenian National Committee of America«.

Armenier aus den USA und pro-armenische Interessengruppen in Amerika haben die Kongressmitglieder aufgefordert, Aserbaidschans Angriffe öffentlich zu verurteilen und die Freiheit der unabhängigen Republik Nagorno-Karabakh zu verteidigen.

Ein ANCA-Schreiben zur Unterstützung dieses Vorhabens ist unter folgender Adresse zu finden: http://www.anca.org/action_alerts …

In seinen Bemerkungen, wies Frank Wolf darauf hin, dass kurz nach Auflösung der Sowjetunion, Armenier in Aserbaidschan und Nagorno-Karabakh große Not erleiden mussten, einschließlich Pogrome in Sumgait (Februar 1988), in Kirovabad (November 1988) und in Baku (Januar 1990) und zitierte einen alarmierenden Bericht von »Bloomberg News«, dass Aserbaidschan moderne Waffen aufkauft um die Kontrolle über die abgesplitterte Region Nagorno-Karabakh wieder zu erlangen.

»Solche Angriffshandlungen würden verheerende Auswirkungen haben«, so Virginias Abgeordneter Wolf. Die Kongressabgeordnete Judy Chu erinnerte in ihrer Rede die Kollegen daran, dass zwischen 1988 und 1990 die armenische Bevölkerung Ziel von rassistisch motivierten Pogromen in Aserbaidschan war.

»Hunderte von Armenier wurden ermordet und weitaus mehr wurden während drei gewaltsamen Angriffen in Sumgait, Kirovabad und Baku verletzt. Ich bin weiterhin besorgt darüber, dass die Ansichten die zu den gewaltsamen Angriffen geführt haben, weiterhin bestehen und das Aserbaidschan sein Arsenal aufrüstet, um seine Angriffe gegen Nagorno-Karabakh erneut zu starten.«

Advertisements